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Samstag, 13. September 2014, 23:00

Zwischenstand

Ich habe noch nichts vom heutigen Spiel gehört, aber auch so macht es mal wieder Sinn einen Zwischenstand zu posten, da mittlerweile schon einige Spiele absolviert wurden.
Momentan sieht es gut für die Alliierten aus, denn mit fünf Siegen in Folge haben sie sich ihre beste Strähne für die letzte Runde aufgehoben.



Pfeil sechs soll angeblich heute dran gewesen sein, und am 27. wird dann wahrscheinlich der letzte Pfeil drei in Angriff genommen, ehe die Waffen ruhen (es sei denn, jemand hat vorher noch Zeit und Lust auf ein Gefecht.).
“Never trade the joy of playing for the pursuit of victory, and lead by example.”

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Strand« (14. September 2014, 12:44)


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Sonntag, 14. September 2014, 07:11

Leider konnte die Siegesserie auf sechs erhöht werden. Der Angriff wurde abgeschlagen und das Spiel ging 5:2 für die Alliierten aus.

Wir haben Cauldron gespielt. Ich trat mit einer Infanteriekompanie mit acht Platoons die Verteidigung an:

2 Züge Infanterie jeweils verstärkt mit 2 HMGs aus dem schweren Zug
1 Zug mit 2 AA Halbketten
1 zug mit 3 Quad AA Halbketten
1 Zug mit 3 Nebelwerfer 41 plus PaK 40
1 Zug mit 3 PaK 40
1 Zug mit 3 Panzer IV + Beute Sherman + Beute Firefly
1 Königstiger

Ich hatte die Wahl zwischen einer Seite, die recht frei und nur vorne mit einem Hügel gedeckt wäre und einer anderen, mit vielen Häusern und Mauern durchsetzt und auf der rechten Seite mit Wald und links durch einen Hügel gedeckt. Ich wählte letztere, weil ich hoffte, sehr kompakt verteidigen zu können.
Um dem AOP und dem Flieger nicht hilflos ausgesetzt zu sein, nahm ich den zweiten Infanteriezug in die Reserve und stellte stattdessen die Quad AA auf:
1 Zug Infanterie, Nebelwerfer, 3 Quad AA und 3 PaK 40 in den immediate ambush.

Das eine Objective konnte ich gut decken, da es hinter einer Mauer und direkt am Wald stand. Das andere war dagegen sehr exponiert. Da das Spiel frühestens zur 6. Runde über die Objectives gewonnen werden konnte und meine Reserven nur über die breite des Tisches kommen mussten, war ich sicher, dass meine Panzerreserven noch rechtzeitig eingreifen könnten. Außerdem hatte ich hoffnung, dass das Random deployment Torstens Aufstellung durcheinander bringen würde und mir auch Zeit bringen könnte. Das läuft aber nicht ganz so schlecht für ihn. Das ARP landet auf der 1, also links. Seine Recons dürfen wählen und gehen zum ARP. Sein Sherman Zug würfelt die 3 und landet rechts, die Priests auch auf der 1.

Meine PaK40 sind durch sein deployment auf der linken Seite sehr eingeschränkt platzierbar, außerdem kommen die Panzer von rechts. Deshalb setze ich eine Auf den Hügel und die beiden anderen so, dass sie noch gegen die Shermans verteidigen können. Alles andere als eine gute aufstellung. Meine Hoffnung ist natürlich eine schnelle Reserve zu bekommen.



Ich fange das Spiel als Verteidiger an und kann mit den Nebelwerfern einen Priest bailen und die Recons und das ARP pinnen. Die PaKs haben keine lohnenden Ziele und auch die Infanterie schweigt. Hätte ich an dieser Stelle die Bedrohung des ARP besser eingeschätzt, hätte ich die AA Halbketten auf die linke Flanke gezogen. Torsten bekommt in Runde 1 keine Verstärkung, kann die beiden Infanteriezüge entpinnen, der Priest bleibt ausgestiegen. Die Ari bleibt damit in Runde 1 wirkungslos und die Luftabwehr kann den Flieger abwehren. Die Shermans rücken unterstützt vom Observer Sherman und dem 2IC im M3 von der rechten Flanke an mein Infanterieplatoon heran. Die AA Halbketten übeleben den Beschuß von den Shermans, mein PaK Platoon verliert ein Geschütz und wird gepinned.



In Runde zwei Würfeln die Nebelwefer drei Einsen und tun nichts mehr. Die PaK auf der linken Flanke feuert vergeblich auf die anstürmende Infanterie, die aber keine Verluste erleidet.
Es kommt noch keine Reserve für Torsten. Im Nahkampf stürmt das ARP den Hügel und die PaK vom Nebelwerferzug und PaK Zug wird zerstört, die linke Flanke ist jetzt offen.
Der erste AA Laster wird von einem Sherman zerstört, Im Nahkampf drücken
seine Shermans meine Infanterie vom zweiten Objective, dabei wird ein
Sherman gebailed.



In Runde drei bekomme ich leider nicht die erhoffte Reserve und kann weder dem ARP noch den Shermans Verluste beibringen. Der gebailte Sherman kann leider nicht vernichtet werden. Torsten bekommt eine Verstärkung und zieht 3 ATG in die linke Flanke, um sie gegen meine Reserve zu positionieren. Das Pak Platoon verliert ein zweites Geschütz und vergeigt den Moraltest, den der Chef wiederholt und zusammen mit dem wichtigen Geschütz das Feld verläßt. Ein Risiko, das ich eingehen musste. Die beiden AA Halbketten werden ebenfalls vernichtet, so dass ich schon zwei von vier Zügen verloren habe und nun auch noch der Nebelwerferzug vernichtet wird. Ab jetzt würde ich in jeder Runde testen müssen, wobei nur noch der 2IC im Spiel ist.

Runde vier gibt mir Reserven und ich setze meine fünf Panzer in Bewegung. Die drei Panzer IV und der Sherman schießen auf die gezogenen ATGs und zerstören eine Halbkette, das Geschütz kann nicht abprotzen. Die anderen werden gebailed. Der Firefly schießt einen Schuß auf die Priests und zerstört einen.



Meine Infanterie kann auf der linken Flanke noch 3 Stands vom ARP ausschalten, aber das waren dann schon die Erfolge.

Tostens ATG Zug muss testen und geht vom Feld.

Das ist aber zu wenig und zu spät, denn der 2iC hat leider keine Chance mehr, in der nächsten Runde den Kompaniemorltest zu machen.



Davon abgesehen standen noch die Hellcats im Rücken meiner Panzer und das zweite ARP kam aus der Reserve.

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Samstag, 27. September 2014, 17:19

Letzter Pfeil gespielt: St.Lo -> R. Granville

Gunter und ich haben heute den letzten Pfeil der Kampagne bespielt: Den Angriff auf R.Granville.

Mission: Counterattack
Deutsche: 21.Panzergrenadiere (mit minimaler Infanterie)
Amis: 3rd Armored Tank

Die Amis waren wie üblich Angreifer und angesichts der Mission wurde Gunter ein wenig blass, weil die Hälfte seiner Platoons in die "Mobile Reserve" musste und der verbliebene Schirm aus 2 Platoons Panzergrenadieren, ein Platoon Pak40 und einem im Ambush befindlichen Platoon sehr dünn war.

In der 1. Runde sprinteten die Stuarts und die Sicherungsabteilung der Tank Destroyer auf die linke Flanke zum entfernten Missionsziel, um die deutsche Front auseinander zu ziehen. Der komplette Rest der Armee (2x Shermans, 2x Ari, 1x Armored Infantry) eröffnete das Feuer auf die wenigen deutschen Verteidiger. Zu diesem Zeitpunkt sah es sehr nach einem schnellen Sieg der Amis aus..... :)

Was aber folgte, war eines der spannendsten, härtesten und umkämpftesten Spiele, die ich je mitgemacht habe! Der komplette Feuersturm der Amis brauste über die eingegrabenen Vereteidiger weg, ohne mehr als eine Pak40 zu zerstören. Auf der anderen Seite würfelte Gunter sofort die erste Verstärkung ins Spiel (mobile Pak) und nahm die Stuarts unter Feuer. Die Tiger kamen aus dem Ambush und feuerten ebenfalls auf die Stuarts. Von nun an war der Vorteil der Amis dahin und es wurde ein sehr ausgeglichenes Spiel mit allem, was an FOW Spaß macht: Combined Arms Taktiken, Panzergefechte, erfolgreiche Assaults, abgeschlagene Assaults etc...

Die Entscheidung fiel in Runde 5 oder 6 (weiss nicht mehr genau) als es die vorgerückte Armored Inf. nicht schaffte, sich am Missionsziel einzugraben, und im Zug darauf auch noch trotz Wiederholungswurf nicht entpinnte und deshalb den ausgebailten Tiger am Missionsziel nicht im Assault wegräumen konnte (der andere Tiger war von den 155er zerstört worden, der einzige Ari-Treffer im Spiel). :cursing: Der Tiger stieg in seinem Zug wieder ein und räumte zusammen mit der Rest-Infanterie die Trooper ab. :pinch: Danach ging den Amis zusehends die Luft aus, den Deutschen aber auch. Nahezu alle Platoons auf dem Tisch waren unter halbe Stärke und nur durch pure Willenskraft noch im Spiel.

Letztlich brach die Moral der Amis, nachdem der Tiger die letzten Shermans zerschoss. :cursing:

4:3 Sieg für die Achse!

Ein tolles Spiel und würdiger Abschluss der Kampagne!
Mylord, I have I cunning plan!

44

Samstag, 27. September 2014, 17:58

Ein Lichtblick für die Achse zu später Stunde. Gratulation an beide Generäle. :thumbup:
Dann mache ich heute Abend mal die Auswertung fertig.
“Never trade the joy of playing for the pursuit of victory, and lead by example.”

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Sonntag, 28. September 2014, 09:04

Ja, das war ein verrücktes Spiel! :wacko:

Dank an dich Gwyndor, dass Du es hier so ausgiebig beschrieben hast. Ich steckte gestern Abend noch in den Staus fest. :cursing:

"Das OKW lässt außerdem verlauten, dass nun der alliierte Angriff gestoppt worden ist und Dank des unerschütterlichen Mutes unserer Landser die Angreifer ins Meer zurückgetrieben werden. Außerdem werden unsere neuen Geheimwaffen bald die Städte der Angreifer in Schutt und Asche legen und den Sieg herbeiführen!" .... :rolleyes:

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