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David

Schüler

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Donnerstag, 29. Januar 2009, 01:08

[Tutorial] Basengestaltung im Eigenbau

Liebe Maler und Bastler,

auf mehrfachen Wunsch werde ich hier eine umfassende Sammlung an Tutorials zum Bau von individuellen Bases erstellen. Die Techniken und Bases sind sowohl für 'Spiel'-Modelle, als auch für Wettbewerbsmodelle anwendbar.
Folgende Tutorials sind bis jetzt geplant, und werden hier dann im Lauf der Zeit ergänzt:

I. SciFi-Basen
II. Ruinen-Basen
III. Tempel-Basen


Ich beziehe mich auf Materialien aus dem Battlefield Berlin), der Einfachheit halber werde ich mal entsprechende Links eingefügen, damit unstrittig klar ist, was jeweils gemeint ist. Viele Produkte werden von einer Vielzahl an Firmen in noch mehr Varianten angeboten. Ich habe versucht die jeweils günstigste und noch brauchbare Version anzugeben - natürlich ohne Gewähr :). Ansonsten ist der Baumarkt immer der erste Anlaufpunkt... und Citadel immer nur der letzte Ausweg! Insgesamt sind die Material und Werkzeuglisten als Vorschläge zu verstehen, meist sind nicht alle Materialien und Werkzeuge notwendig, oder etwas ähnliches läßt sich leicht improvisieren...

Falls Ihr noch Wünsche, Anregungen und Kritiken habt, immer her da mit :)
'Loose it goes' (insider) mit den SciFi-Bases für meine entstehende Ariadna Taskforce für Infinity.

I. SciFi-Basen

Beispiele für fertiggestellte SciFi-Basen:


Material:
- Bases (Rund/ Eckig/ Abgerundet)
- Plastic Card in verschiedenen Stärken (vor allem 0.75mm ist sehr brauchbar)
- Texturierte Plastic Card, Tränen/Warzenblech/etc
- Bimssteinmörtel, auch bekannt als 'White Pumice'
- Plastikstäbe und Profile (vor allem T / H / L - Profile)

Es gibt hier auch ein schickes neues Variety Pack von GaleForce mit den wichtigsten und gängisten Stäben, Profilen und Röhrchen. Sehr praktisch, wenn man keine Massen an Material braucht.

Werkzeug:
- Permanent Marker (feine Spitze) zum anzeichnen
- scharfes Bastelmesser
- Säge- und
Ersatzklingen zum austauschen
- Stahllinieal oder ähnliches als Schnitthilfe
- Seitenschneider oder Schere fürs grobe
- Handbohrer mit Bohrspitzen (am besten im Baumarkt!
- Sekundenkleber, flüssig oder als Gel (leicht spaltfüllend)
- Plastikkleber
- Modellfeilen
- feines Schleifpapier (Körnung:300 - 1000) aus dem Baumarkt

Vorbereitung:
- erstmal 'trocken' probieren, wo das Modelle später positioniert werden soll und die Stelle markieren
- am besten alles vorher anzeichnen, dann grob mit Seitenschneider oder Schere in Form bringen
- schneiden von dickerer Plastic Card am besten durch anritzen und brechen
- Trick zum Stäbchen 'scheibseln' (für nieten): Knete oder BlueTac als dünne fläche walzen, stäbchen reindrücken und vorsichtig mit dem Bastelmesser schneiden (so springen die Scheibchen nicht weg)
- dann aufkleben, nach dem durchtrocknen
- Base entgraten und schleifen, vor allem am Rand
- eventuelle Lücken nochmals füllen (Milliput), dann wieder schleifen
- beim Beispiel wurde noch an einigen Stellen etwas Bimssteinmörtel hinzugefügt

Mit ein bißchen Übung kann so innerhalb einer größeren session ohne weiteres, ein Dutzend Basen gebastelt werden. Wer noch hilfe braucht, kann natürlich auch gerne im Laden reinschauen, dann basteln wir zusammen...

II. Ruinen-Basen

Beispiel für eine fertiggestellt Ruinen-Base:


Material:
- Bases (Rund/ Eckig/ Abgerundet)
- Basensand, oder Handelsüblichen Vogelsand (Drogeriemarkt)
- Trümmer
- dicker (Kupfer-) Draht
- Plastikstäbe und Profile (im Beispiel wurde ein H-Profil verwendet)

Werkzeug:
- Permanent Marker (feine Spitze) zum anzeichnen
- scharfes Bastelmesser
- Spitzzange
- Seitenschneider zum Draht schneiden
- Sekundenkleber, [url='http://www.battlefield-berlin.de/shop/index.php?cat=WG75&product=SM_SG']flüssig
oder als Gel (leicht spaltfüllend)
- Holzleim, PVA-Glue
- Modellfeilen


Vorbereitung:
- erstmal 'trocken' probieren, wo das Modelle später positioniert werden soll und die Stelle markieren
- am besten alles vorher anzeichnen, dann grob mit dem Seitenschneider in Form bringen
- ein Stück H-Profil wurde zuerst schräg abgeschnitten und dann auf dem Base fixiert
- die Trümmerstücke wurden dann entsprechend ebenfalls angeordnet, hierbei sollte auch Platz für die Füße der Miniatur mit einkalkuliert werden (testen nicht vergessen)
- in die Trümmer wurden noch Kratzer und Beschädigungen geritzt
- mit Hilfe der Zange wird der Draht nun spiralförmig gebogen und positioniert
- nun kann alles mit Kleber fixiert werden, hierbei eignet sich vor allem Sekundenkleber
- nach dem durchtrocknen werden alle freien Stellen noch mit leicht verdünntem Holzleim bestrichen und der Sand aufgetragen, gut trocknen lassen
Optional: Abschließend kann eine Schicht aus verdünntem Holzleim mit einem Spritzer Spülmittel aufgebracht werden. So haftet der Sand besser und fällt beim späteren trockenbürsten nicht wieder ab.

David

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Donnerstag, 29. Januar 2009, 01:09

III. Tempel-Basen

Beispiel einer Tempelbase:


Material:
- Bases (Rund/ Eckig/ Abgerundet)
- Milliput (das normale in der weiß/roten Packung)
- helles Flock, gibt's auch von GW
- Bimssteinmörtel, auch bekannt als 'White Pumice'
- statisches Gras
- verdorrtes Schilfgras
- Resin-Schädel

Werkzeug:
- Clay-Shaper eignen sich gut zum glätten (gibt's auch in kleiner
- scharfes Bastelmesser
- Ersatzklingen zum austauschen
- Seitenschneider oder Schere fürs grobe
- Handbohrer mit Bohrspitzen (am besten im Baumarkt!
- Sekundenkleber, flüssig oder als Gel (leicht spaltfüllend)
- Modellfeilen
- feines Schleifpapier (Körnung:300 - 1000) aus dem Baumarkt

Vorbereitung:
- erstmal planen probieren, wo das Modelle später positioniert wie das base dementsprechend aussehen soll
-das ganze Base aufrauhen, entweder mit grobem Schleifpapier oder mit dem Bastelmesser mehrfach einritzen (damit das Milliput besser hält)
- Milliput in gleichen Teilen mischen, gut durchkneten bis uniforme Farbe
- Milliput aufs Base bringen und plattdrücken, hier empfiehlt sich der Einsat von Wasser, das ganze mit dem Daumen schön abflachen
- mit den Clay-Shapern oder ähnlichem Fingerspuren entfernen und grob glätten
- mit dem Bastelmesser in die gewünschte Steinform schneiden, Überschüssiges Milliput einfach entfernen
- Mit dem Bastelmesser leicht die einzelnen Steine anritzen, zur groben Orientierung
[Optional:]
- Ich habe den Rest Milliput auf Klarsichtfolie/Perspex aufgebracht, und wie das Base behandelt, diese 'losen' Steine sind dann nachträglich aufs Base geklebt

- jetzt ca. 20 - 30 min warten (oder mit der Lampe aufbacken-Achtung wegen dem Plastik-Base) bis das Milliput angefangen hat auszuhärten
- wenn das Milliput gut geschnitten/geritzt werden kann, ohne das sich die Schnittränder heben, kann das Steinmuster eingeritzt werden
- beim Steinmuster gilt, je gröber, desto besser
- dann, nach dem durchtrocknen, schleifen mit feinem Schleifpapier
- Details, wie Schädel, mit Sekundenkleber aufkleben
- Bimssteinmörtel auf dem Base verteilen, kann mit Wasser verdünnt auch gut in einige Steinritzen gebracht werden




Eine etwas aufwendigere Variante wurde hier mit Hilfe einer halbierten Resinsäule von Fenryll realisiert.


++Text zur 'Begrünung' und Bemalung folgt noch++

Grüße,
David

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