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Gwyndor

Fortgeschrittener

  • »Gwyndor« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 31. Juli 2011, 10:59

FOG Spielbericht Karthager gegen Mid-Republican Römer

Letztens haben Gunter (Karthager) und ich (Mid-Rep Römer) uns mal wieder auf ein Match FOG getroffen und ein spannendes Spiel gehabt!




Das Bild zeigt die Anfangsaufstellung aus Sicht der Römer. Karthago konnte das Gelände bestimmen und es fiel komplett in die karthagische Hälfte: 2 Open Fields auf der linken röm. Flanke, 2 Enclosed Fields auf der rechten Flanke, ein Steep Hill an die karthagische Kante, eine Plantation in die rechte und ein Vineyard in die linke Mitte.

Die Römer stellten die Legionen und die Triarii in die Mitte, 2 BG italische Verbündete auf die rechte Seite und eine Einheit Thuorophoroi (als MF) sowie die pergamenische allierte Kavallerie auf die linke Flanke. Die Velites machten die Vorhut.

Bei den Karthagern standen die leichte Infanterie in der Mitte, dahinter die gallischen Krieger. Links vor dem Lager standen 3 BG Nahkämpfer und eine Einheit Kavallerie ganz außen, rechts die Hopliten, 2 BG nubische leichte Reiter und eine Einheit Kavallerie.
Die Römer beginnen.

Mit Doppelzügen rücken die Römer im Zentrum so schnell Legionäre es können vor, ebenso die linke Flanke. Die italischen Verbündeten nehmen Kurs auf das Enclosed Field vor ihnen. Im Gegenzug gehen die Karthager links und mittig den Pergamenen entgegen.



In der Folge müssen die Velites gegen die Übermacht der feindlichen Plänkler zurückweichen bzw. im Nahkampf kämpfen. Dabei wird eine Einheit Velites gebrochen.



Auf dem rechten römischen Flügel müssen die italischen Verbündeten die schnelle Kavallerie der Karthager in ihren Rücken und zum Lager ziehen lassen.



Auf der linken Flanke gerät die pergamenische Kavallerie in Schwierigkeiten, die Lanzenreiter müssen notgedrungen in schwieriges Gelände. Die leichten Reiter werden vernichtet und die Lancer sind in großer Gefahr ;(



Inzwischen wird auch auf dem rechten röm. Flügel gekämpft, während die karthagische Kavallerie das römische Lager fast erreicht hat.




Links haben es die pergamensichen Lancer trotz großer numerischer Unterlegenheit und Kampf in zwei Richtungen geschafft, eine Einheit Numider in die Flucht zu schlagen und die andere zu disrupten. Große Leistung!
Hinter ihnen schlagen sich die Thuerophoroi mit den Hopliten des Gegners, während die Triarii sich um Rear Support bemühen. Auf dem anderen Flügel wogen die Nahkämpfe hin und her, ohne Vorteil für einen Kontrahenten.


In der Mitte haben die Legionäre die Plänkler verscheucht und bereiten sich auf den Nahkampf mit den gegnerischen schweren Truppen vor.



Links schlagen sich die Lancer und die Numider, ohne Entscheidung. Beide haben zuwenig Würfel für den richtigen Punch bzw. die Moraltests klappen. Neben ihnen werden die Thuerophoroi fragmented. Langsam wird es eng für Rom :!:


Auf der rechten römischen Flanke haben die italischen Verbündeten eine gegnerische BG geschlagen und in der Mitte gewinnen die Legionäre gegen ihren Gegner die Oberhand. Rom schöpft wieder Hoffnung! Unten im Bild hat der karthagische Reitergeneral seine Reiter dem Plündern des Lagers überlassen und eilt ins Zentrum.


In der Mitte haben die Legionäre die Truppen in der Plantage geschlagen, aber die andere Legionärs-BG links wird von den Galliern und den Plänklern in die Zange genommen!



Das Ende: Ganz links ist eine BG italische Verbündete vernichtet, zudem haben die karthagischen Reiter unten im Bild nur 2 Versuche gebraucht, um die benötigte 6 zu würfeln und das befestigte römische Lager zu erobern. Auf der linken röm. Flanke schlagen die Perganischen Lancer zwar auch die zweite Numider-BG in die Flucht, aber die Thuerophoroi werden gebrochen.



Endstand: 10:8 für Gunters Karthager, die damit einen weiteren Sieg verbuchen können!
Ein spannendes Spiel, bei dem die hohe Beweglichkeit der Karthager ihnen bei dem schwierigen Gelände entgegen kam. Die Römer kämpften dennoch zäh, die Variante mit den Pergamenischen Allierten gefällt mir und ist einen weiteren Versuch wert.

Und diesmal überlebten sogar alle Generäle!
Mylord, I have I cunning plan!

2

Sonntag, 31. Juli 2011, 12:44

Danke für den ausführlichen Bericht. Ich weiß, bei FOG geht man schnell gerne weit vor, um mehr Raum zum manövrieren zu haben bzw. Zeit flüchtende BGs zu sammeln. Ich überlege mir aber, ob es tatsächlich mal Sinn macht, gegen die Karthager einfach stehen zu bleiben, um nicht ständig das Lager zu riskieren.
“Never trade the joy of playing for the pursuit of victory, and lead by example.”

3

Montag, 1. August 2011, 06:13

Schöner Bericht

Allerdings zweifel ich immer mehr an der Effektivität der Römer .....
Nun, immerhin sind demnächst meine beiden Reiter-BG's fertig, dann fehlen nur noch die Italiker!

@Strand:

Zitat

Ich überlege mir aber, ob es tatsächlich mal Sinn macht, gegen die Karthager einfach stehen zu bleiben, um nicht ständig das Lager zu riskieren.


Hatte ich mir mit meinen Spartanern auch überlegt.
Aber erstens attackiert Dich der Karthager dann pausenlos mit seinen Fernkämpfern - und irgendwann trifft er halt doch, zumal bei Gunters Würfelglück -, zweitens wird es dann ein recht eintöniges Spiel, wenn sich eine Seite praktisch nicht bewegt und die andere Seite nur Fernkämpfer zum Plänkeln vorschickt.

Gruß

Kniva

4

Montag, 1. August 2011, 13:53

So ineffektiv waren die Römer gar nicht.
Lange Zeit sah es eher schlecht für die Karthager aus, obwohl sie manövrierfähiger waren. In den Kämpfen waren die Römer mir fast immer überlegen. Die verflixten pergamenischen Lanzenreiter waren zum ..... .
Gwyndor hatte auch gut daran getan, viele MF mitzunehmen. So wurden seine Legionäre zwar durch das Gelände in der Tischmitte behindert, seine MF waren den meinen aber an Zahl überlegen. Außerdem behinderte das Gelände auch meine Cav.
Das Endergebnis von 10/8 zeigt wie knapp es war.

Gwyndor

Fortgeschrittener

  • »Gwyndor« ist der Autor dieses Themas

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5

Montag, 1. August 2011, 14:34

Naja, schlecht für die Karthager war es nie.....immerhin stand es anfangs 6:0 für Karthago, und erst als die Nahkämpfe zahlreicher wurden, ergaben sich ein paar Siege für die Römer. Vielleicht, wenn die eine BG Italker nicht so schnell implodiert wäre.
Mylord, I have I cunning plan!

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