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David

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1

Donnerstag, 29. Januar 2009, 00:58

[Tutorial] Nassmalpalette/Wetpalette für Acrylfarben

Zum Mischen von Acrylfarben (Citadel, Vallejo, P3) benutzt man am besten eine Palette, weiss ja eigentlich jeder. Grundsätzlich sollten Farben auf der Palette mit Wasser verdünnt werden. Damit wird sichergestellt, dass keine Pinselstriche am Modell sichtbar sind. Außerdem ist das Verdünnen die Voraussetzung zum Malen von Verläufen und Farbübergängen. Es sollte mindestens ¼ Wasser zugemischt werden. Je mehr Wasser beigemengt wird, desto schlechter deckt die Farbe – allerdings wird genau dieser Effekt genutzt um Verläufe zu malen. Daher sollten beim wässrigen Malen immer mehrere Farbschichten aufgemalt werden um ein deckendes Ergebnis zu erzielen. Zwischen den einzelnen Schichten das Modell komplett trocknen lassen.


Wer es gerne bequem hat, greift auf die fertige Wet Palette zurück, der Eigenau einer Nassmalpalette ist allerdings recht simpel. Auf der Nassmalpalette trocknet eure Farb/Wasser-Mischung praktisch gar nicht mehr ein. Wer kennt’s nicht, gerade im heißen Sommer, wenn die Farbe frisch angemischt ist – und schwupps, nach 5 Minuten schon eingetrocknet. Mit der Nassmalpalette könnt ihr noch am nächsten Tag weitermalen!

Material:

-> kleines Schälchen (flach!) am besten aus Metall, zum Beispiel ein Keksdosen-Deckel

-> Küchenrolle oder Taschentuch

-> Backpapier



Das Schälchen benutzt ihr als Schablone um das Backpapier an die Form/Größe des Schälchens anzupassen. Danach wiederholt ihr den Vorgang mit dem Küchenpapier, allerdings sollte das Küchenpapier ungefähr 10% kleiner geschnitten werden, weil es sich später durchs befeuchten stark dehnen lässt. Nun legt ihr das Papier zuerst ins Schälchen und befeuchtet das Papier mit Wasser. Überschüssiges Wasser könnt ihr dann vom Schälchen einfach abgießen. Jetzt wird über das nasse Papier das Backpapier gelegt, noch ein bisschen andrücken und ihr seid schon fertig. Manchmal rollt sich das Backpapier etwas ein und will nicht flach auf dem Papier bleiben, hier benutze ich gerne kleine Magnete (daher die Metallschale), einfach in die Ecken legen und schon wellt sich gar nichts mehr.

Viel Spaß beim pinseln ;)

Grüße,
David

2

Donnerstag, 29. Januar 2009, 11:21

Eine Nassmalpalette kann ich nur empfehlen. Ich benutze statt des Keksdosendeckels das Plastik einer aufgeschnittenen Blisterverpackung. Wenn man das Ding nach dem Bemalen luftdicht verstaut, kann man aufgebrachte Farben am nächsten Tag direkt weiterbenutzen.
“Never trade the joy of playing for the pursuit of victory, and lead by example.”

David

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3

Donnerstag, 29. Januar 2009, 12:04

...aufpassen wgen der schimmelbildung :)

auf dem obigen bild, ist auch kein keksdosen-deckel, sondern die 'einlage' einer metall-federtasche, unten die pinsel rein, 'einlage' aufgelegt, deckel zu :)

Wahrscheinlich gibt's noch einige varianten, die wir hier nicht angesprochen haben... einfach mal ausprobieren!

grüße, david

Conan

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4

Montag, 2. Februar 2009, 17:45

Ausprobiert und für SUPER befunden :thumbsup: .

5

Samstag, 7. Februar 2009, 07:21

Hmhh, das klingt ja wirklich recht simpel....

6

Samstag, 7. Februar 2009, 16:06

Vor allen Dingen auch sehr effektiv für alle, die nicht direkt aus dem Topf malen. Früher habe ich alte Kacheln benutzt, aber diese Lösung ist noch einen Schritt besser.
“Never trade the joy of playing for the pursuit of victory, and lead by example.”

7

Samstag, 7. Februar 2009, 16:06

nutze auch eine nasspalette, hab dafür ne alte flache tupperware-dose genommen...wiederverschliessbar und praktisch :thumbsup:

für berliner wasser hat es sich für mich sogar als praktisch herausgestellt, dass wasser für die palette (inkl. das wasser im wasserglas) vorher zu enthärten :whistling:

DerBaer

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8

Mittwoch, 11. Februar 2009, 20:42

Mahlzeit,

wie enthärtest du denn das Wasser? Würde meiner Meinung nach nur über Umkehrosmose gehen, oder gibts ne einfachere Variante?

Grüße, Chris

9

Freitag, 13. Februar 2009, 12:26

Zitat

wie enthärtest du denn das Wasser?


mit nem handelsüblichen Brita-Wasserfilter...der reduziert den Anteil des (gelösten) Kalks und damit wird letztlich die Wasserhärte reduziert...wenn mich meine Chemiekenntnisse jetzt nich ganz verlassen haben :D

Auf jedenfall funktioniert es :rolleyes:

10

Sonntag, 17. Januar 2010, 05:20

Ich nehme dazu immer destilliertes Wasser aus dem Supermarkt mit einem Minitrpfen Geschirrspülmittel.
Wenn die Leute wüssten wie nett ich bin, hätte ich auch Freunde

11

Sonntag, 17. Januar 2010, 18:08

was soll destiliertes wasser bitte bringen beim bemalen?! LOL, noch niemals so nen schwachsinn gehört! sry!

12

Montag, 18. Januar 2010, 15:55

Sharku jetzt reiß dich mal zusammen... :D
Destilliertes Wasser schimmelt eben nicht, du Tropf... :P

DV

13

Mittwoch, 20. Januar 2010, 15:59

War das destilierte Wasser nicht als Ersatz für Wasser was man enthärten muss gedacht ?
Der Tod stellte die Sense in die Ecke und stieg auf den Mähdrescher, denn es war Krieg.

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